Mensch da sind wir aber ganz schön Blogfaul gewesen in letzter Zeit. Es ist aber auch viel passiert und vor lauter nettem Besuch und rumfahrerei und ein bisschen arbeiten kamen wir einfach zu nix. Dafür jetzt ein umso dickeres Update.
Fangen wir mal hier an:
25.12.2011 - Frohe Weihnachten :)
Tja, lange ists her - dat neue Jahr ist ja auch schon alt.
Wir haben den 24.12.2011 romantisch zu dritt im Bett verbracht - zusammen mit Frau Grippe. Die war aber nicht soo nett, so dass wir die doofe Kuh rausgeekelt haben und uns am nächsten Tag zu Graham und Gina aufgemacht haben. Dort gabs ein lecker Festmahl, die internationalen Teilnehmer hatten alle was feines gekocht. Schön wars :)
27.12.2011 - Der erste Besucher kommt!
Als verspätetes Weihnachtsgeschenk hat sich unser schon neuseelanderprobter Studikollege Herr Wiesi aufgemacht, um uns und das nette Land endlich mal wieder zu sehen.
Während wir noch am Flughafen warten, sieht Herr Wiesmann zu seiner Freude schon mal Piha und Karekare Beach aus der Vogelperspektive.
Wo bleibt der Bengel?
Er geniesst noch die Aussicht: Piha Beach.
Und Karekare Beach - dort wurde der dramatische Film "Das Piano" verfilmt. Und Pearl Jam Sänger Eddie Vedder ist hier mal um ein Haar ertrunken.

Glückliche Ankunft
28.12.2011 - Auf an den Beach!
Herr Wiesi bekommt keine Zeit zum ausruhen - am 2. Tag geht es gleich schon nach Karekare Beach. Und was machen deutsche Menschen am liebsten? Unnötig weit durch die Gegend latschen. Aber der Track war ein schöner und auch für uns neu.

Union Bay am Karekare Beach

Der Pohutukawa Baum blüht zur Weihnachtszeit


Mercer Bay




Wie damals in 2006

Auch die fatalen Rivercrossings wie in 2006 :)

Elfengleich drüwerjeschwebt


Schnall das "Stativ" aufgebaut - dat gibt ein Grupenfoto!

Schöin!


Da hingen kütt nur noch Australien.

Maorischnitzerei am Wegesrand





Nach dem Walk gehts noch zu den Karekare Falls, unweit vom Parkplatz - das hier ist die Alternativroute - kaum zu erkennen die beiden.


Karekare Falls

Und danach ein leckeres BBQ!
29.12.2011 - Der Roadtrip startet!

Et is am Plästern, aber wir freuen uns trotzdem aufs Open-Air Festival auf der Coromandel-Halbinsel

Toller Weihnachtsbaum hinter Thames


Der Lookout zwischen Coromandel Town und Te Rerenga, Blick auf Coromandel Town.
30.12.2011 - Festivaltime
Nachdem wir unser Camp in Whenuakite aufgeschlagen und die erste Nacht hinter uns gebracht hatten ging es auf nach Cooks Beach\Ferry landing wo wir das Auto auf dem Friedhofsparkplatz abgestellt haben. Dann mit der Fähre nach Whitianga und dann mit dem Festivalbus raus auf die Farm. Das Coromandel Gold Festival ist sehr beliebt und wird von einem hiesigen Farmer auf seiner Kuhwiese veranstaltet - ausgelegt für bis zu 10000 Besucher.

Noch ist alles schön grün.

Zum Glück gibts große Zelte mit bestem Blick auf die Bühne - da isses schön trocken!

Die Stimmung ist super!
Leider war der ganze Regen etwas zuviel für Wiesis Zelt, so dass wir am nächsten Morgen erstmal Planen, Gaffa und Heringe kaufen mussten. Gummistiefel, Zelte und Regenjacken waren innerhalb weniger Minuten vergriffen!

Nach dem Abdichten gings auf zur Silvesternacht!

Zurück auf dem Festivalgelände: Weg ist das schöne Grün.

Statt dessen gibt es ein Überangebot von Matsch.

Und: eine Matschrutsche!

Die Menschen in Neoprenanzügen brachen sämtliche Geschwindigkeitsrekorde!








Das ganze Ausmaß der Matschrutsche


Die Stimmung kocht und es gibt auch ein kleines Silvesterfeuerwerk!
01.01.2012 - Frohes Neues Jahr!
Zum Frühstück und Indieheimattelefonieren gings morgens in das Café Eggcentric in Cooks Beach, sehr zu empfehlen!
Nachdem wir fleissig aufgegessen hatten kam auch tatsächlich die Sonne raus! Das mussten wir direkt nutzen, auf zum Cathedral Cove!

Von Hahei Beach gehts los, immer entlang der Küste.








Es muss alles dokumentiert werden!

Ein Californian Quail, im 18 Jahrhundert für die Jagt eingeführt.


Stingray Bay, zur erfrischung gibts L&P - worldfamous in NZ!

Am Ziel: Cathedral Cove - es war auch das Ziel von anderen Festivalbesuchern.









Pause 1

Pause 2 - Näh, wat Neujahr schlaucht.

Zurück an Hahei Beach, den grünen Hüschel gilt es zu erklimmen - Te Pare Reserve

Beachtrecker mit Schauwel un Förmschen.

Auf dem Gipfel

Blick vom Te Pare Reserve auf Te Karaka Island.

Abendessen mit Weinprobe in der Purangi Winery - sehr zu empfehlen! Da gibts auch allerhand Likörchen und Schnäpschen. Und tolle Pizza aus dem holzbefeuerten Steinofen.

Was ein Tag!

Noch ein Weinchen?

02.01.2012 - Tagestrip nach Opito Bay

Ankunft am Otama Beach, es ist grau und düster - die Hüte und Kaputzen sitzen.







Mehr Weihnachtsbaumblüten

Kontraste

Weiterfahrt nach Opito Bay, es lockert auf.


Nach einem Eis kommt die Sonne raus und es wird richtig herrlich, ab auf den nächsten Hügel!


Panoramastrand

mit Baum







Phantastische Ausblicke auf dem Gipfel.











Zurück am Hahei Beach, jetzt wird gekocht.


Kochen am kostenlosen BBQ - schade nur dass die Kiwis vergessen haben auf Sommerzeit zu stellen - statt um 21.30 wird das Gas um 20.30 abgedreht. Zum Glück haben wir unser eigenes Gas dabei.
03.01.2012 - Weiterfahrt Richtung East Cape
Der Wiesi hatte es in unserer gemeinsamen Studizeit in Auckland nicht ans East Cape geschafft, deswegen stand es groß auf der Reiseliste.


Te ara Ki Te Tairawhiti "the pathway to the sunrise" - Maorischnitzerei am Waiotahi Beach

Akkuladestation

On se road agän

Kurz vorm Ziel für die Nacht - Hawai Campground


04.01.2012 - Weiterfahrt Te Araroa und dann ans East Cape
Es schifft, gewaltig. Wir lassen uns die Laune nicht verderben und werfen ein bisschen Raggae-Musik an.

Super Strassenverhältnisse :)



Eines der vielen Marae's - Versammlungshäuser am Wegesrand


Raukokore Church, unter der Kirche leben Pinguine.


Kurzer Abstecher nach Lottin Point

Lohnt sich, wir kommen bei Sonne mal wieder, irgendwann.

Alter Futterspeicher in Te Araroa - die Sonne scheint!

Man schaetzt, dass dies der groesste Pohutukawabaum Neuseelands ist - steht in Te Araroa und ist ca. 600 Jahre alt.


Nach kurzer Klopause gehts weiter zum East Cape





Da oben auf dem Berg steht der Leuchtturm. Hier beginnt der neue Tag vor allen anderen Orten in der Welt.


Auf zum Leuchtturm mit Wegzehrung.


Bombenwetter am Leuchtturm.

East Island - Hier dort stand der Leuchtturm einst.




DAS Bandshirt - zu erwerben bei Indiana Dog Tax!

Abendstimmung von unserem Camp aus gesehen.


Nachdem wir unser Camp am Ende der Strasse aufgeschlagen hatten, gesellten sich Jan und John zu uns - Philipiner aus Rotorua und Hamilton. Netter internationaler Abend bei Chips und Bier!
05.01.2012 - Sonnenaufgang am East Cape
5 Uhr Wecken und dann die 500 Stufen rauf zum Leuchtturm. Rund 20 internationale Besucher - natuerlich auch Deutsche - besahen sich folgendes Schauspiel:















Nach einem ordentlichen Fruehstueck ging es dann munter weiter bei bestem Wetter! Mit Jan und John hatten wir Nummern ausgetauscht und uns am Strand und spaeter in Gisborne verabredet.


Awatere River bei Te Araroa

Bilderbuchschild in Te Araroa


Kurze Bierpause auf dem Weg.


Mata River bei Ruatoria

Tokomanu Bay


Anaura Bay, hier haben wir dann Jan und John wieder getroffen und gemeinsam am Strand die Sonne genossen und uns ordentlich verbrannt.

Es war ordentlich heiss und um uns mal richtig aufzuwaermen hatten wir uns einen schoenen Walk vorgenommen - auf zu Cooks Cove bei Tolaga Bay. Hier hat der gute alte Cook 1769 angelegt um Wasser und Futter aufzutanken und um das Schiff zu reparieren.

Cooks Cove

Tolaga Bay

Warten

auf mich.


Hole in the Rock




Wer genau hinsieht kann den Jetty (Bootsanleger) in Tolaga Bay erkennen - angeblich der laengste Betonsteg in der suedlichen Hemisphaere!.



Sind ja bald da.

Hinten beim Felsen hat der Capitaen damals die Anker fallen lassen.

Hier noch mal der Jetty.
Danach ging es weiter bis Tatapouri, kurz vor Gisborne wo wir einen echt schicken Campingplatz fanden. Danach gings noch in die City wo wir mit John und Jan noch bei Lone Star lecker futtern waren.
06.01.2012 - Gisborne und die Rockslide

Sonnenaufgang ueberm Zelt.


Unser Camp

Und der Strand davor.


Zusammen mit John und Jan sind wir dann zu Claire gefahren. Die 3 haben zusammen studiert und Claire war gerade aus England zurück gekommen. Alle zusammen sind wir dann zu der vermos(t)en Rockslide gefahren, ca. 40km vor Gisborne.

Da gehts runter mit allem was rutscht - Luma, Bodyboard oder Popo. Da kommt der Wiesi grad hochgeklettert mit der blauen Luma.


Marsha in Äktschn.

Nach der anstrengenden Rutscherei gabs zurück in Gizzy (Gisborne) erstmal Fish n Chips - Wiesi und Claire

John und Jan

Wir müssen nach dem netten Abend noch shoppen, können die Augen aber noch aufhalten.

Sonnenuntergang über Makorori Beach
07.01.2012 - Endlich wieder Regen
Nach sonnigen Frühstück und Zelt einpacken gabs leider eine Unwetterwarnung für Gisborne und Umgebung. Aus dem geplanten Ausflug in den Te Urewera Nationalpark wurde damit leider nix. Statt dessen hiess es zurück nach Auckland...

Zwischenstopp in der Waioeka Gorge - historische alte Eisenbahnbrücke huiuiui.



Der Herb Garden vor Auckland - was die da wohl anbauen?
07+08.01.2012 - Zurück im regnerischen Auckland
Bei dem Mistwetter blieben nur noch Kunstmuseum, Shoppen und das neue Wynyard Quarter am Hafen.

Das neu eröffnete Kustmuseum, ein architektonischer Knaller! Da werde ich demnächst mal eine ausführliche Fotosession machen und mehr Bilder nachreichen.

Lustiges Kennzeichen in am Wegesrand

Interaktive Kunst im Wynyard Quarter - auch hier werde ich mal bei gutem Wetter eine architektonische Fotosession einlegen!


09.01.2012 - Auf nach Waiheke Island
Glücklicherweise ist in Neuseeland die Sonne nie weit weg. Das Wetter ist uns halbwegs hold also auf nach Waiheke Island! Die Insel liegt im Hauraki Gulf, also quiasi vor unserer Haustüre. Mit der Fähre ist man in einer guten dreiviertel Stunde da. Auf Waiheke ticken die Uhren ein wenig langsamer und es gibt neben der schönen Landschaft super leckere Weingüter. Mjam. So packten wir Rucksäcke und Zelt und machten uns auf nach Devenport, wo unsere Fähre ablegte.

Mit Sack und Pack zur Fähre

Schon an Board

Und nix los!

Browns Island im Hauraki Gulf

Auckland und rechts Devenport North Head

Waiheke in Sicht

Matiatia Bay

Die Anlegestelle, von hier aus ging es nun per geliehenem Fahrrad in den Whakanewha Regional Park auf den DOC Campingplatz.

Schon da - Whakanewha Bay

Und hier unsere bescheidene Bleibe für die nächsten 2 Nächte

Fahrräder und Gepäckhaufen

Kaum angekommen gehts schon wieder los auf Erkundungstour.




Woodside Bay und im Hintergrund das Festland

Nachdem wir uns mit den Leihrädern noch im Mountainbikepark versucht hatten war der Durst enorm - was liegt da näher als eine Bier und Weinprobe zu machen und einen Happen zu Essen? Wild on Waiheke macht Bier und Wein und super leckeres Essen.

Prost

Prost






Zurück in unserer Bucht ist es nun Zeit für den Sonnenuntergang


L&P darf nicht fehlen


Leider schlecht zu erkennen: in dem abgezäunten Bereich brütet der NZ Dotterel, eine gefährdete Art.


10.01.2012 - Feuchtfröhliche Inseltour
Regentropfen auf dem Zeltdach verkündigten fröhlich den neuen Morgen. Und weil es so schön schiffte, ließen wir die Fahrräder am Zelt und machten uns zu Fuß auf zur Bushaltestelle - ca. 1h Bushwalk entfernt. Auf Waiheke gibt es einen Hop on\Hop off-Bus, der einen für $20 über die ganze Insel fährt. Wo man aussteigen mag tut man das dann einfach und warten auf den nächsten Bus wenns weiter gehen soll. Hauptziele der Busse sind die ganzen Weingüter, so begannen wir dann auch um 11Uhr morgens bei Peacock Sky mit der ersten Weinprobe - seeehr zu empfehlen. Der Wein war so lecker, da war der Regen ganz egal.

Mittagspause bei Casa Miro

Der Hauptort Onetangi


Nächste Weinprobe bei Passage Rock


Abendessen und Weinpröbchen bei Saratoga




Wohlgenährt nach Hause latschen

Ein Kunstwerk für den NZ Dotterel, die gefährdete Vogelart

Ein Tui sucht was Süsses

Spektakulärer Sonnenuntergang...mit ner Flasche Wein :)




11.01.2012 - Kayaktour
Nach einer ruhigen Nacht gings morgens ans Abbauen und dann zurück zur Fähre. Doch zunächst gabs Frühstück und ne schöne Kayaktour.

Der arme Wiesi musste das Meiste schleppen - das Los des größten Rucksackes


Netter Track entlang des Wassers in Oneroa\Huruhi Bay






Nach nur 2 Müsliriegeln zum Frühstück (geteilt durch 3) gabs in Oneroa nun endlich Frühstück - mit Meeresblick!
Nach der Stärkung gings zurück zum Anleger nach Matiatia Bay. Dort haben wir uns Kayaks ausgeliehen. 2 Stunden für 35$ ist ein Kracher! Und das Wetter war Bombe! Von Matiatia Bay gings nach Owhanake Bay und durch das Hole in the Rock.

Kurze Sonneneincrempause

Das Hole in the Rock


Anlanden nach Rockholedurchfahrt

Wiesi muss nochmal los fürs Foto

Das Loch

Anbranden

Touchdown

Kunstwerksbesteigung in Owhanake Bay


Nach 2h Kayak fahren gings dann noch auf den Berg neben dem Anleger um die Aussicht zu geniessen - Matiatia Bay und hinten liegt Motutapu Island

Weingüter und im Hintergrund die Berge von Coromandel.

Mehr Weinhügel und mehr Coromandelhügel.
Zurück an der Fährstation sahen wir dann die aktuelle Zeitung mit dem Hinweis, dass genau da wo wir kayaken waren einen Tag vorher 2 riesige weisse Haie rumschwammen - gruselig und ungewöhnlich...
Auf den Schreck haben wir dann abends erstmal lecker Pizza auf unserem heissen Stein gebraten hmmm.

Teig kneten

Mjam
12.01.2012 - Warkworth, Kauris und Goat Island

Nach dem Frühstück gings zunächst nach Orewa zum surfen, nach Suuuperwellen dann weiter nach Warkworth zum allseits beliebten Hony Center, dann weiter zum Parry Kauri Park Bäume kucken und dann nach Goat Island, wo wir eigentlich schnorcheln wollten, dass Wetter aber nicht mitmachte...

Der Parry Kauri Baum

mehr Kauris

Voll groß die Dinger!

Eine Waldelfe

Das Parry Kauri Museum zeigt alte Armeecamps

Mit Knast

Die Kunstklos in Matakana auf dem Weg nach Leigh

Kaum in Goat Island angekommen fängt es an zu sicken...Wir besuchen das neue Meersmuseum auf dem neuen Meeresbiologischen Unicampus und düsen zurück nach Auckland.
13.01.2012 - Shakespear statt sufen
Weils surfen Tags zuvor so super war sind wir wieder auf nach Orewa. Leider waren die Wellen zu flach - statt dessen sind wir dann in den nahegelegenen Shakespear Regionalpark gefahren - und keiner hatte ne Kamera dabei... Abends gings in den Pub nach Auckland.
14.01.2012 - Orura Bushmatschwalk
Morgens gings zum nahegelegenen Oruka Reserve um nochmal richtig den neuseeländischen Matsch zu geniessen bevor unser lieber Besuch leider schon wieder zurück musste.

Mangrovenwälder

Muschelstrand

Vögelein

Uiuiui et muss geregnet haben die Tage

Dat is ein Balanceakt!



Zurück an unserer Küste vor der Haustüre

Ukuleleclass? Da müssen wir hin! Ham Marsha und ich dann kurze Zeit später auch gemacht und gehen dort regelmässig abrocken.
Noch am selben Tag mussten wir den Herrn Wiesi dann leider am Flughafen abgeben - hoffentlich kommste bald wieder, es war sehr schön!
Das wars mit dem Update fürs erste - doch es gibt noch viel mehr zu berichten, denn mit Claudia und Uwe waren wir ja schon wenige Wochen später wieder on the road again!
