08.03-10.03.2011 - Ab in den Norden
Topic: 'Maerz'
Kaum ist das Autochen ausgestattet, will es auch schon getestet werden! Dem Wunsch kamen wir gerne nach! Wenn keiner Arbeit zu vergeben hat, muss man sich halt anderweitig beschäftigen.
Ziel war Schnorcheln vor Goat Island - und das hammer auch gemacht.
So sehen hier die Autobahnen aus:

dicker Verkehr auf dem flammneuen Abschnitt nach Norden

Der Weg führte uns durch Matakana, der Ort hat sich in den letzten Jahren ordentlich gemacht! Die umliegenden Weinbauern haben nicht unwesentlich dazu beigetragen!


Spendensammlerrallye für die Kinder im zerstörten Christchurch. Im Hintergrund kann man das Kino von Matakana sehen. Interessantes Gebäude mit 2 Cortenstahlkuppeln.


Treppe zum Marktplatz


Empfangsraum im Kino, in dem sich auch die Touri-Info befindet

Berühmt sind gegenüberliegenden öffentliche Toiletten. Den 400.000NZD-Lokus hat Dorfbewohner Steffan de Haan entworfen, seinerzeit gerade mal Student im ersten Jahr des Kunststudiums. Nicht schlecht, wenn man so früh schon einen Wettbewerb gewinnt!





Weiter gings entlang netter Buchten Richtung Goat Island.
Fotostopp am...


...Whangateau Harbour


...Whangateau Harbour


...Mathesons Bay


...Leigh

Der Magen knurrte bedächtigt und da man fürs Schnorcheln ein paar Reserven braucht, haben wir kurz vorm Ziel einen kurzen Futterstopp eingelegt. Das kleine Restaurant mit Meerblick und angeschlossenem Schulraum für Meeresbiologie und Aquarien war ein Tipp der Touristiformation-Lady aus Matakana. Sehr zu empfehlen! http://www.seafriends.org.nz/index.htm




Und da simmer: Goat Island


Es lohnt sich echt, hier zu schnorcheln. Wir haben ne Menge bunte, kleine, große, flache, dicke Fische gesehen! Bilder haben wir leider keine davon. Aber et gibt ja Google:
Goat Island Unterwasser Bilder

Nach dem Schnorcheln gings weiter nach Norden über unterspülte Gravel Road (Schotterstraße). Der Ausblick von oben lohnt sich:




Auf dem letzten Bild sieht man unser nächstes Ziel: der lange Sandstrand Pakiri Beach. Wir finden das ist einer der schönsten und einsamsten Strände Neuseelands. Dort gibt es zudem einen tollen Stellplatz für den Campervan. Den Schlafplatz kannten wir schon von vor 5 Jahren. Der Parkplatz liegt geschützt in Strandnähe und verfügt über ein eigenes Klohäuschen, fliessendes Wasser und Umkleidekabinen!


Blick von Pakiri Beach auf eine Insel, die wie ein Krokodil aussieht


Die Sonne blendet doch son bisschen, aber Sonnenbrillenbilder sind so unpersönlich :)


links im Bild Little Barrier Island, rechts der kleine Hügel an der Küste ist Goat Island.



Thomas hat uns gelernt, wie viel Spaß Sprungbilder machen können! Danke Dir!


Der ganze Strand ist unser!


Und das freut!




nach dem Essen sind wir nochmal an den Strand, die abendlichen Farben waren super!








Nach einer geruhsamen ersten Nacht in unserem tollen Gefährt, einem gemütlichen Frühstück und einem Sprung ins Meer sind wir wieder Richtung Süden zum Tawharanui Regional Park gedüst, um ein bisschen zu wandern.
Man muss ein Stückchen Gravel Road fahren, aber es lohnt sich! Die Halbinsel ist durch einen großen Zaun vom Rest des Landes getrennt, damit keine Opossums, Katzen und Hunde auf das Gebiet kommen. So werden die vielen Vögel und auch die hier lebenden Kiwis geschützt.

Blick auf den Tawharanui regional Park



Mittach, und es fing an zu regnen! Sowas auch!


Wir haben unsere Wanderung in Anchor Bay gestartet und sind von dort aus zunächst im Regen entlang der Küste gelatscht.






Am nödlichsten Punkt angekommen, besserte sich das Wetter so langsam.



Blick auf Little Barrier Island


Nachdem wir die Hälfte der Wanderung an der Küste entlang liefen, ging es in dichten, urwüchsigen Dschungel mit jede Menge Vögeln


Wer sieht die getarnte Marsha?


In den stehenden Gewässern des Parks leben bis zu 2m lange Aale, die bis zu 100 Jahre alt werden!


Zurück an der Anchor Bay, diesmal bei Sonne.


Möwe vor Insel



Hier sieht man deutlich den vulkanischen Ursprung der Halbinsel


Abfahrt zum nächsten Schlafplatz

Leider war der Campingplatz auf der Halbinsel schon ausgebucht und wer keine On-Board-Toilette hat, darf hier nicht einfach auf dem Parkplatz übernachten. Wir sind auf Verdacht mal in eine der nächsten Buchten ausserhalb des Parks gefahren und haben einen schönen Schlafplatz in der Wanns Bay gefunden. Das dortige Örtchen Buckleton besteht zu 90% aus Ferienwohnungen und war gespenstig leer. Aber auch schön ruhig.



Kochen mit Meerblick, im Hintergrund die leeren Ferienhäuser.


Sonnenaufgang vorm Auto



Gemütlich, die Karre!

Leider schon unser letzter Tag, doch bevor wir zurück gefahren sind, waren wir noch schnell in einem ganz kleinen Park, genau gegenüber von unserem Schlafplatz.
Ein spät blühender Pohutukawa-Baum. Die blühen hier normalerweise um Weihnachten rum, weshalb man sie auch den Neuseeländischen Weihnachtsbaum nennt.



Die Piste zum Scandrett Regional Park in der Nähe von Snells Beach.


Farmhütten von 1870


Eines der ältesten Betonhäuser Neuseelands, ca. 1870. Damals gabs keine Straße! Alles musste per Boot angeliefert werden, der Beton enthält Steine und Muscheln vom Strand. Tolle, 3m hohe Decken und kühle Räume. Der örtliche Ranger war zufällig da und hat uns durch das Haus geführt, in dem er auch ein Büro hat. Er mag sein kühles Büro! Da fragt man sich, warum hier nicht mehr Häuser aus Beton gebaut werden.


Auf einem der kurzen Tracks durch den Park



Dann gings zurück nach Auckland, denn wir hatten ja Termine.